Neubauprojekt in Balingen

In bester Innenstadtlage von Balingen entsteht derzeit ein modernes, hochwertiges Geschäfts- und Wohngebäude mit insgesamt vier repräsentativen Gewerbe- bzw. Büroeinheiten sowie drei Mikro-Appartements.

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Erste Immo­bilie kaufen (2026): Die 4 wich­tigsten Schritte

Aktualisiert am: 08.07.26

Das Wich­tigste in Kürze

  • Gründ­liche Vorbe­rei­tung: Vor dem Kauf Ihrer ersten Immo­bilie sollten Sie klären, ob Sie selbst einziehen oder vermieten möchten, und fest­legen, wie viel Eigen­ka­pital Ihnen zur Verfü­gung steht.
  • Neben­kosten einplanen: Zusätz­lich zum Kauf­preis fallen etwa 10% des Kauf­preises für Neben­kosten wie Makler­ge­bühren, Grund­er­werb­steuer und Notar­kosten an.
  • Viel­fäl­tige Such­quellen nutzen: Nutzen Sie verschie­dene Quellen wie Immo­bi­li­en­por­tale, Zeitungs­an­zeigen und Aushänge, um passende Objekte zu finden, und verglei­chen Sie mehrere Ange­bote sorgfältig.

Die erste Immo­bilie zu kaufen ist für die meisten Menschen eine der größten Inves­ti­tionen in ihrem Leben.

Deshalb ist es essen­ziell den Kauf­pro­zess sorg­fältig zu planen. Kurzum unter­teilt sich dieser in folgende vier Phasen:

  1. Finan­zie­rungs­ana­lyse
  2. Immo­bi­li­en­suche
  3. Finan­zie­rung der Immobilie
  4. Kauf der Immobilie

Vom ersten Gedanken bis hin zum Kauf, führen wir Sie durch die nötigen Schritte.

1. Ausgangs­si­tua­tion und Vorbereitung

Bevor Sie eine Immo­bilie erwerben, ist es notwendig sich über Ihre Vorstel­lungen und finan­zi­ellen Möglich­keiten Gedanken zu machen.

Erst­mals stellt sich die Frage, ob Sie planen selbst einzu­ziehen oder die Immo­bilie zur Vermie­tung freizugeben.

Dies diffe­ren­ziert die Suche nach der Immo­bi­li­enart.

Um welche Immo­bilie handelt es sich?

  • Haus oder Eigentumswohnung?
  • Massiv­haus oder Fertighaus?
  • Bestands­im­mo­bilie oder doch Neubau?

Hier sollte auch das verfüg­bare Budget defi­niert werden, also wie viel Eigen­ka­pital zur Verfü­gung steht.

Zwei Männer in Geschäftskleidung stehen in einem hellen Büro und betrachten und besprechen einen großen Bauplan, der zwischen ihnen ausgebreitet ist. Ein Mann zeigt auf einen Ausschnitt der Blaupause, während der andere aufmerksam zuhört.

Wichtig!

Die Kosten einer Immo­bilie setzen sich aus Kauf­preis und Neben­kosten zusammen.

Dazu zählen:

  • Makler­kosten
  • Grund­er­werb­steuer
  • Nota­ri­elle Beur­kun­dung und Grundbucheintrag
  • Spiel­raum für unvor­her­ge­se­hene Kosten

Zu dem Kauf­preis muss man unge­fähr mit einem zusätz­li­chen Betrag von zehn Prozent rechnen.

Warum vermieten?

Im Ideal­fall sorgen die Einnahmen dafür, dass die Wohnung sich von selbst wieder abbe­zahlt und man lang­fristig Gewinn macht.

Momentan bieten gute Immo­bi­lien höhere Rendi­te­chancen als alter­na­tive Anlagen.

2. Die eigent­liche Objektauswahl

Sobald die Grund­lagen fest­stehen, beginnt die tatsäch­liche Immobiliensuche.

Tipp

Nutzen Sie mehrere Quellen wie zum Beispiel Immo­bi­li­en­por­tale, Aushänge in Super­märkten oder Anzeigen in Tages- und Wochenzeitungen.

Statt sich auf ein Objekt fest­zu­legen, ist es notwendig mehrere zu verglei­chen und deren Vor- und Nach­teile gegen­über zu stellen.

Dementspre­chend sollten bei einer Besich­ti­gung auch alle Bereiche, wie Heizungs­keller und Tief­ga­rage, inspi­ziert werden.

Planen Sie dafür ausrei­chend Zeit ein und verein­baren Sie den Termin bei Tages­licht. So fallen Mängel besser auf.

Ein Immobilienmakler in einem Anzug zeigt einem Paar eine moderne Küche. Das Paar steht zusammen, wobei die Frau eine braune Handtasche trägt, während der Makler in Richtung der Küchenschränke und -geräte gestikuliert.

Tipp

Gene­rell empfehlen wir eigene Fotos zu machen und bei Fragen an den Makler oder Eigen­tümer Notizen zu führen.

Meis­tens ist eine einzelne Besich­ti­gung nicht ausrei­chend, um sich einen finalen Eindruck von der Immo­bilie zu machen. Bei Folge­be­sich­ti­gungen ist es ratsam eine Fach­kraft einzubeziehen.

3. Finan­zie­rung

Haben Sie eine passende Immo­bilie gefunden, ist die Finan­zie­rung über Ihre Bank der nächste Schritt. Hierbei ist eine ausführ­liche Prüfung Ihrer Objekt­un­ter­lagen sowie Vermö­gens­nach­weise notwendig.

Benö­tigte Unterlagen

Zum Objekt: Exposé, Lage­plan, Grund­riss, Fotos der Immo­bi­lien, Kaufvertrag

Zum Vermögen: Gehalts­ab­rech­nungen, Nach­weise zum verfüg­baren Eigen­ka­pital wie Konto- oder Depotauszüge

Erhalten Sie eine Zusage bezie­hungs­weise einen Finan­zie­rungs­ver­trag, beginnt die abschlie­ßende Phase.

4. Immo­bilie als Eigentum

Im finalen Abschnitt erfolgen der Notar­termin und die Unter­zeich­nung des Kauf­ver­trags. Lesen Sie diesen in Ruhe durch und über­prüfen ihn auf Voll­stän­dig­keit und Rich­tig­keit.

Im Anschluss wird der unter­schrie­bene Vertrag vom Notar nota­riell beur­kundet und der Haus­kauf rechts­kräftig.

Wichtig!

Warten Sie auf die schrift­liche Finan­zie­rungs­be­stä­ti­gung Ihrer Bank, bevor Sie den Kauf­ver­trag unterschreiben.

Zwei Personen tauschen einen kleinen, hausförmigen Karton mit einer Schleife und Blumen darauf aus, was auf eine symbolische Geste wie ein Geschenk oder eine Wohnungseinweihung hindeutet. Nur ihre Oberkörper und Arme sind sichtbar.

Merke

Verkaufs­ver­träge für bebaute und unbe­baute Grund­stücke sind nur bei einer nota­ri­ellen Beur­kun­dung verbindlich.

Nun kann der Notar die Eigen­tums­än­de­rung im Grund­buch und die Eintra­gung der neuen Grund­schuld des Käufers vornehmen.

Damit werden Sie offi­ziell zum Immo­bi­li­en­ei­gen­tümer. Jetzt können Sie einziehen oder Ihre Immo­bilie vermieten.

Unser Fazit

Der Haus­kauf unter­teilt sich zusam­men­ge­fasst in vier Schritte.

Da es sich – insbe­son­dere bei der ersten Immo­bilie – um einen komplexen Prozess handelt, ist es wichtig für die einzelnen Phasen viel Zeit und Geduld einzuplanen.

Legen Sie mit Ihrem Bank­be­rater ein realis­ti­sches Budget fest. In welchem Rahmen sich die Finan­zie­rungs­mög­lich­keiten bewegen, sollte noch vor dem Heraus­su­chen von Objekten feststehen.

Bevor es an den endgül­tigen Kauf geht, lohnt es sich unter­schied­liche Immo­bi­lien zu besich­tigen und zu vergleichen.

Sie möchten Ihre erste Immo­bilie kaufen?

Wir sind Ihr Ansprech­partner für Immo­bi­lien im Zollernalbkreis.

Immo­bilie kaufen

Häufige Fragen zum Kauf der ersten Immo­bilie (FAQ)

In diesem Kapitel beant­worten wir kurz und knapp die häufigsten Fragen.

Welche Schritte sind beim Kauf der ersten Immo­bilie beson­ders wichtig?

Die vier wich­tigsten Schritte sind: Finan­zie­rungs­rahmen klären, passende Immo­bilie finden, Kauf recht­lich absi­chern (Notar­ver­trag) und den Eigen­tums­über­gang beim Grund­buchamt begleiten.

Wie viel Eigen­ka­pital sollte ich für den Immo­bi­li­en­kauf 2025 einplanen?

Idea­ler­weise sollten Käufer mindes­tens 20–30 % Eigen­ka­pital einbringen, um gute Finan­zie­rungs­kon­di­tionen zu erhalten und Neben­kosten (Grund­er­werb­steuer, Notar, Makler) abzudecken.

Welche Neben­kosten fallen beim Kauf der ersten Immo­bilie an?

Zu den typi­schen Kauf­ne­ben­kosten zählen Grund­er­werb­steuer (je nach Bundes­land 3,5–6,5 %), Notar- und Grund­buch­kosten sowie ggf. Makler­pro­vi­sion – insge­samt rund 10–15 % des Kaufpreises.

Wie finde ich die passende Immo­bilie als Erstkäufer?

Die Suche sollte syste­ma­tisch über Immo­bi­li­en­por­tale, Makler und regio­nale Netz­werke erfolgen – wichtig sind klare Vorstel­lungen zu Lage, Größe, Budget und Nutzung.

Was prüft die Bank bei der Immobilienfinanzierung?

Die Bank bewertet sowohl Ihre Bonität (Einkommen, Schulden, Sicher­heiten) als auch den Objekt­wert der Immo­bilie und verlangt oft Eigen­ka­pi­tal­nach­weise sowie Einkommensunterlagen.

Ab wann bin ich recht­lich Eigen­tümer einer Immobilie?

Sie werden erst mit der Eintra­gung ins Grund­buch offi­zi­eller Eigen­tümer – dies geschieht nach Zahlung des Kauf­preises und Abschluss aller nota­ri­ellen Vorgänge.

Welche Förde­rungen können Erst­käufer 2025 in Anspruch nehmen?

Je nach Bundes­land und persön­li­cher Situa­tion können Förder­pro­gramme wie KfW-Darlehen, zins­güns­tige Kredite oder Zuschüsse für ener­gie­ef­fi­zi­entes Bauen genutzt werden.

Was muss ich vor dem Notar­termin beachten?

Vor dem Notar­termin sollten alle Vertrags­de­tails geprüft, die Finan­zie­rung gesi­chert und offen­ge­blie­bene Fragen mit dem Verkäufer oder Makler geklärt sein.

Hinweis: Dieses FAQ dient der allge­meinen Infor­ma­tion und ersetzt keine indi­vi­du­elle Finan­zie­rungs- oder Rechts­be­ra­tung. Für persön­liche Fragen zum Immo­bi­li­en­kauf wenden Sie sich bitte an einen Finan­zie­rungs­be­rater, Notar oder Immobilienexperte.

Über den Autor

Marcel König

Marcel König ist ausgebildeter Immobilienkaufmann (IHK) und Vertriebsleiter bei der Köhl-Jetter GmbH. Er ist unser Experte für alle Fragen rund um die Vermietung und den Verkauf von Wohn- und Gewerbeimmobilien sowie Baugrundstücken.

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